PIGEON „s/t“

Kennengelernt habe ich das berliner Trio PIGEON auf einem kleinen Festival 2017. Leider regnete es ziemlich stark, so dass nur ein knappes Dutzend Zuhörer vor die Bühne fand. Was sie da erleben konnten war mitreißender Noise und Post-Punk, der sofort fesselte ohne die Songs kennen zu müssen. Trios live sind mir persönlich ja sowieso am liebsten. Wenn der Drummer wie hier dann auch noch singt, keine Ahnung wie sowas geht, toppt das für mich natürlich das Konzert. Eher stoisch und rotzig im Vortrag singt/erzählt der Drummer zu seinen hypnotischen, fordernden und tribalartigen Beats. PIGEON begeisterten mich über die gesamte Länge des Konzertes. Nach diesem tollen Livegenuss durfte ich knapp ein Jahr darauf in das aktuelle Album hineinhören. So konnte ich mich überzeugen, PIGEON bannen die Liveenergie auch auf Tonträger! Mein Anspieltipp vom aktuellen Album „s/t“ ist der episch wachsende Song „Nizza“, und „lower“ mit herrlich wütendem Gitarrengeschredder und Gefiepe, ganz wie ich es besonders mag. Da ich ganz klar Komplett-Albumhörer bin, empfehle ich sowieso, das Album am Stück zu hören, denn durch einige Geräuschkollagen wird bewusst ein akustisches Gesamtbild erzeugt. Ich hoffe auf ein baldiges livehaftiges Wiedersehen mit dem grandiosen Trio PIGEON und auf weitere Alben und interessante Flennen Sessions!

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PENELOPE HOUSTON

Penelope Houston zur „on market street“-Tour in Hannover, 2012

Thalia Zedek