TOM MESS – „forget everything (and rock)“

YiiiHaaa! It’s wieder front-porch-time!

Du hast keine Veranda?
Das macht gar nichts! Du kannst trotzdem ein richtiger Cowboy sein,
mit der neuen Platte von Tom Mess „forget everything (and rock)“.

Der in Klammern geschriebene Zusatz „(and rock)“ passt vorzüglich
wie das Brandzeichen auf dem Hintern eines Rindes:
wer bei „Hobo Sound“ nicht mitwippt, muss Ohren und Herz
in den Badlands verloren haben.

Den Einstand gibt „forget everything“ (mit einem schönen, zarten, kurzen Duett),
dank der Slide-Guitar weiß man sofort, wo die staubige Reise hingeht,
hier gibt es frischen Americana-Rock statt abgehangenem Mama-und-Papa-Country.

Tom Mess trägt seine kleinen Geschichten vom Scheitern, kalten Füßen und
Immerwiederaufstehen mit seiner rauhen, jedoch warmen Stimme
stets herzergreifend vor.

Schade!, der letzte Song endet, wo die Lead-Gitarre gerade richtig Fahrt
aufnimmt, natürlich genau so beabsichtigt, viel zu früh.

Wie ich dem Booklet entnehme, hat Tom Mess weitestgehend alle Instrumente
selbst eingespielt, und auch gleich das hübsche Artwork gestaltet.

Wie gern würde ich Tom Mess einmal live erleben, hier in der Nähe!
Warum weit in den Wilden Westen fahren, wenn man Authentizität in der Heimat
haben kann!?

Darauf eine neue Hörrunde (Spieldauer 32 Minuten)
und eins-zwei tröstende Whisky – Howdy!

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